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Kurswechsel beim sozialen Wohnungsbau

Die FDP Groß-Zimmern begrüßt die Mehrheit für den gemeinsamen Antrag mit der CDU zur Neuausrichtung des sozialen Wohnungsbaus im Schlädchen.

Die FDP Groß-Zimmern begrüßt die Mehrheit für den gemeinsamen Antrag mit der CDU zur Neuausrichtung des sozialen Wohnungsbaus im Schlädchen. „Dass sich die Gemeindevertretung für unseren Vorschlag entschieden hat, ist ein wichtiges Signal für mehr finanzielle Vernunft“, sagt FDP-Politiker Kurt Werdecker.

Mit dem Beschluss wird die bisherige Planung gestoppt und das Projekt neu aufgesetzt. Künftig soll ein erfahrener Generalübernehmer die Umsetzung verantworten. Ziel bleibt bezahlbarer Wohnraum – jedoch ohne unkalkulierbare Risiken für den Gemeindehaushalt.

Aus Sicht der FDP war der Kurswechsel überfällig: Die Kosten hatten sich von ursprünglich rund 3,4 Millionen Euro auf inzwischen über sechs Millionen Euro nahezu verdoppelt. „Diese Entwicklung war nicht mehr verantwortbar“, betont Werdecker.

In seiner Rede machte er die Haltung der FDP deutlich: „Es ist an der Zeit, Sozialromantik gegen pragmatische Vernunft auszutauschen.“ Dass sich bislang keine Baugenossenschaft für das Projekt gewinnen ließ, wertet die FDP als klares Warnsignal.

Gleichzeitig bleibt die Botschaft eindeutig: „Wir stehen zu mehr bezahlbarem Wohnraum in Groß-Zimmern – aber solide finanziert und realistisch umgesetzt.“ Zudem verwies Werdecker darauf, dass jeder zusätzliche Wohnungsbau grundsätzlich den gesamten Wohnungsmarkt entlaste.

Bei der Neuausrichtung sollen vorhandene Planungen genutzt und Kosten zumindest teilweise ausgeglichen werden. „Wir haben jetzt die richtige Abzweigung genommen: weg von finanziellen Risiken, hin zu einer tragfähigen Lösung“, so das Fazit der FDP.